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Lieder Land & Leute

Auf ein Bier

Was gibt es Schöneres, als nach Stunden voller Arbeit und Schaffen ein Bier mit Freunden.

Auf ein Bier

Den ganzen Tag war es heiß und kein laues Windchen wollte sich der drückende Schwüle annehmen. Alles ging nur langsam voran und selbst Fliegen und Mücken hatten den Flugbetrieb eingestellt. Wie aus dem Nichts türmten sich Wolken zu mächtigen Bergen in den Himmel und kommen näher. Der Himmel verdunkelt sich. Blitz und Donner in immer kürzeren Abständen. Aus den Windböen wird Sturm. Aus einzelnen dicken Regentropfen die den Staub aufwirbeln heftiger Regen mit Hageleinlage. Nach endlosen Minuten Sintflut die ersten Fleckchen blauer Himmel. Die Sonne war wieder da.

Das alte Wirtshaus an der Furt

Die Furt war nur schmal und wurde nach jedem Hochwasser oder viel Verkehr wieder aufgeschüttet und fahrbar gemacht werden. Der Verkehr war nur in eine Richtung möglich. Die Wartenden unterhielten sich oder nahmen von den Speisen und Getränke. Man redete über die Annehmlichkeiten einer breiten Brücke. Man müßte auch ein Häuschen für die Maut einrichten, um den Brückenbau zu bezahlen. Die Leute die den wartenden Speisen und Getränke verkauften, horchten auf. Ein Dach überm Kopf bei der Arbeit wäre ein Traum.

Dämmerschoppen

Die letzten zwei Stunden sind immer die Längsten. Die Kräfte lassen nach und der Kopf ist auch nicht mehr bei der Sache. Die, die die Achtstundenschicht erfunden haben, haben noch nie eine Schicht im Akkord gearbeitet. Sechs Stunden wäre genau richtig. Es gibt Wichtigeres: Frau und Kinder, Heim und Garten und nach Feierabend ein bis zwei Bier mit Nachbarn und Freunden

Balajamay

Ein Köchlein hatte ein Problem. Eine große Feier, große Vorräte und eine große Menge Gäste aus verschiedenen Teilen des Landes. Wie sollte er die Zutaten zu Gerichten zusammenstellen um den Essensgewohnheiten der vielen Stämme gerecht werden. Und während er nachdachte, verging die Zeit. Die Gäste kamen, begannen miteinander zu reden und zu trinken. Als er die riesige bunte Menge von Menschen sah, kam ihm ein genialer Gedanke. Alles kleinschneiden, gut durchmischen, auf alle Töpfe verteilen und garkochen. Die getrockneten scharfen Schoten waren eigentlich Vorrat für ein ganzes Jahr. Das Köchlein bekam es mit der Angst und verließ seine Töpfe. Die da redeten und tranken, wurden vom Geruch der Töpfe hungrig, ertrugen tapfer den Schmerz des ersten Löffels und freuten sich über das wohlig warme Gefühl in ihrem Bauch. Das Köchlein wurde nie mehr gesehen, aber sein Eintopf wurde Hit.

Durch den langen Hals

Der Uhrmacher dachte über die letzte Nacht im Gasthaus nach. Am Tag danach stieg er gern mit einem Ölkännchen hinauf zur Kirchturmsuhr. An die Reinigung einer Taschenuhr war nach solchen Nächten nicht zu denken. Hier oben, in frischer Luft mit dem Blick über die weite Welt und auf die großen Räder des eisernen Zeigerantriebs, der für alle Menschen in Sicht- und Hörweite das Lebenstempo bestimmte, kamen ihm die Schunkellieder der vergangenen Nacht in den den Sinn. Eingehakt beim Nachbarn schob man sich gegenseitig im Dreivierteltakt von rechts nach links und wieder zurück. Der Dreivierteltakt hatte keine Feder oder Gewichte die Kraft für das Werk und das Geläut liefern. Wo holt so ein Walzerlied den Schwung her. „So einen Antrieb müßte man erfinden“ und schaute hinunter zu den Menschen, die im Takt seiner Uhr wieder ihren Geschäften nachgingen.

Oh Rudi

Die wunderbare Melodie hat endlich eine andere Geschichte verdient. Helden lieben Prüfungen, auch Helden des Alltags haben ein Happy End verdient. Möge sich der geneigte Zuhörer sich selbst um die Geschichte des Unglücklichen bemühen und in tiefe Traurigkeit dieses Dramas verfallen.

Schnippeldischnapp

Die Geschichte vom kleinen gallischen Dorf, das dem großen Julius Cäsar trotzt, ist wohl bekannt. Die Nachfahren dieses verschlagenen, aber klugen und witzigen Volkes haben aus den Erfahrungen ihrer Vorfahren gelernt und sich entsprechen weiterentwickelt. Man sieht sie nicht. Man hört sie nicht. Ganz klein, aber fröhlich und fleißig leben Sie von einem Fest zum andern, zudem der Druide ihnen den Zaubertrank anrührt der klein, unsichtbar und langlebig macht. Ach ja, zu jedem Fest werden ein neues Wildschwein bestimmt und ein Häuptling gebraten. Oder umgekehrt.

Den Whisky zahl’n wir bar

Hart und entbehrungsreich war das Leben der Wegelagerer. Sie wollten sein und leben wie die Steuereintreiber des Königs. Diese waren aber immer vor ihnen da und liesen nicht viel über. Außerdem waren die diese Hobbyräuber viel zu menschlich und kamen deshalb zu nichts. Ihren Frust ertränkten sie in Schwarzgebranntem, der mit dem klaren Quellwasser der Freiheit verdünnt, sie für ein paar Stunden zu Edelleuten machte.

Freibier

Irgendwann zwischen Aussaat und Ernte wenn die Frucht gut steht und der Wechsel von Regen und Sonnenschein stimmt, ist es Zeit für das große Festzelt, fein gekleidete Menschen, duftende Speisen, Blasmusik und Fässern mit weißschäumenden und goldgelben Lebenselixier. Ein schöner Brauch ist es, so ein zu Fässchen zu erstehen und es von der Festgemeinde leeren zu lassen. Bis zum nächsten Spender ist man dann sehr beliebt.

Kohlenlied

Das Original war sowas von erfolgreich und traurig, dass mindestens ein neuer Text her musste.

Bei der Frieda

Abtauchen, das schwere Leben für ein paar Stunden verlassen, einfach mal etwas Unfug daherreden, mit dem Würfelbecher die Zukunft bestimmen, zusammenstehen und den nächsten Lacher produzieren, etwas essen was es zu Hause nicht gibt, Gesichter aus der Nähe, wer nicht da ist ist Thema, nebenbei etwas trinken…….

Heimweh, ich will nach Haus

Aber man musste ja unbedingt hin!

Enttäusche Träumer und Clowns

Geschichten, die das Leben schreibt. Menschen machen Geschichten und aus Geschichten werden mach mal Lieder.

Enttäuschte, Träumer und Clowns

Es ist Montag und das Unheil nimmt seinen Lauf. Es ist Dienstag, und der Montag war doch nicht so schlimm. Es ist Mittwoch und es hätte eine gute Woche werden können, wenn der Vorgesetzte nicht wäre. Es ist Donnerstag und der Mittwoch wird aufgearbeitet. Es ist Freitag und man beißt lächelnd die Zähne zusammen.

Wer stoppt den Regen

Den Erfolgreichen ist der Wetterbericht egal. Die Klugen schauen aus dem Fenster. Die Vorsichtigen haben immer einen Schirm dabei. Die Verwegenen waschen sich bei Blitz und Donner die Haare.

Ich hab kein Auto

Wenn man nichts hat, außer dem Augenblick, wo man fühlt, dass sich etwas erfüllt, kann es einen voll erwischen. Gestern wie Heute.

Du kleiner Kakadu

Wenn Menschen mit ihren Tieren reden, sind sie fest davon überzeugt, dass jedes Wort verstanden wird, denn diese tun ja manchmal was das Menschlein will. Tiere können nicht in unserer Sprache denken, aber manch Mal sind doch in der Lage den Spieß herum zu drehen.

Du gehst nicht nirgendwo hin

Ein bekannter englischsprachiger Poet und Sänger wurde von seinem bayrischen Dolmetscher auf einer Konzerttour über die Möglichkeit doppelten Verneinung aufgeklärt. Hat ihn zu einem in Amerika sehr beliebten Lied inspiriert.

Jolene

Löwenmähne, wunderschöne große Augen, eine Figur aus dem Skizzenbuch Dali’s und das Lächeln inmitten eines schönen Traums.

Seit dem sie das Pferd hat

Wenn du mehr Zeit für deine Geschäfte brauchst, kauf ihr ein Pferd.

Wo der wilde Thymian blüht

Im Norden dieser Erde ist der Sommer etwas ganz Besonderes. Nur wenige sehnsüchtig erwartete Monate voller rauschende Wasser, Blüten auf kargem Fels, sonnige Tage ohne Regen und warme Nächte unter einem funkelnden Sternenhimmel.

Sturmwolken

Alles was zu leicht, verbraucht und nicht fest mit der Erde verbunden ist, wird an einen geheimnisvollen Ort mit einem unsichtbaren Besen hinweggefegt.

Galway Girl

Den Ahnungslosen fällt es zu, das Glück die Augenblicke zu genießen, bevor sie für immer zur Erinnerung werden.

Maggie Mae

Es ist ein Kommen und Gehen, aber wenn sich Namen einbrennen war etwas besonderes. Aber es bleibt bei einem Kommen und Gehen.

Schau aus meiner Hintertür

Die Tür zur lärmenden Straße des Alltags fest verschließen, aus einem weichen Sessel hinausschauen und den Übergang zum Traum verpassen.

Wenn das Schiff heimkehrt

Spannung zwischen Hier und Dort